Opel Kadett GT/E - Gruppe: 1

Im Oktober 1975 wurde der neue Kadett GTE für den Sport homologiert und Opel war sehr zuversichtlich endlich mit diesem Auto ganz vorne mitfahren zu können. Im Frühjahr 1976 gab es den Kadett dann auch endlich mit einem 240PS starken 4-Ventilmotor und auf dem Papier war der Ford Escort Schreck perfekt. Allerdings werkelte Opel ein ganzes Jahr mit dem neuen und unzuverlässigen Motor herum und die Kadetts wurden legendär für ihr frühes verglühen. Schließlich gab Opel zur Akropolis 1977 den 16V ganz auf und fuhr mit dem 2-Ventiler weiter. Aus dem Gesamtsieger war schließlich eine große Enttäuschung geworden, allerdings war der Kadett zu jener Zeit ein sehr verbreitetes und beliebtes Fahrzeug für Privatfahrer und den Breitensport.

Technische Daten
4 Zylinder Reihe, 1996ccm Hubraum,
2 Ventile pro Zylinder, ca. 140 PS,
Frontmotor mit Heckantrieb,
ZF 5-Gang Getriebe,
950 kg Gewicht
Heute

Dieter Hammer, Deutschland

Gestern

1978 Rallye Monte Carlo
Nachdem Opel es für das Jahr 1978 nicht geschafft hatte, den 16-Ventil Motor für den Opel Kadett weiterhin zu homologieren, blieb dem Werk nichts anderes übrig als nur noch in der Gruppe 1 oder 2 zu fahren. So startete Opel die 1978er Rallye Monte Carlo mit drei Gr. 1 Werkswagen. Anders Kullang wurde 9. im Gesamt und gewann die Gruppe 1, Achim Warmbold schied aus und Enrico Ormezzano kam im Conrero-Kadett als 11. ins Ziel.