MG Metro 6R4 - Gruppe: B

Die ersten Arbeiten am Metro begannen bereits 1981 und wäre er nach Plan drei Jahre später fertig gewesen, so hätte er zumindest mit den langen Quattros und dem Lancia 037 um den WM Titel von 1984 streiten können. Austin Rover war aber zu langsam und der Bau der 200 zur Homologation nötigen Autos dauerte noch bis Ende 1985. Der Hauptfehler war aber schnell aufgedeckt. Der 3-Liter Saugmotor hatte keinen Turbolader und damit fehlten 100 zusätzliche PS, das Auto war zu kurz und zu breit, und damit unruhig und schwer zu fahren. Auf Grund dessen war sein bestes Ergebnis in der Weltmeisterschaft ein dritter Platz bei der RAC Rallye 1985. Durch seine einfache Technik, war er bei Privatfahrern recht beliebt und ist auch heute noch oft gesehe

Technische Daten

90° V6-Zylinder Motor,
2991ccm Hubraum mit 330 PS,
4 Ventile pro Zylinder,
Mittelmotor mit permanentem Allradantrieb,
5-Gang Getriebe,
1050 kg Gewicht,

Heute

Reinhard Klein, Deutschland
Reinhard Klein fährt seinen Metro seit nunmehr 1992 bei jährlich 3-4 Veranstaltungen. Sein Metro ist aufgebaut aus einem "Clubmann" , der früher nur zwei Straßenrennen in Birmingham gefahren ist. Er hatte bewußt eine ganz "frische" Karosse gewählt. Die Motorleistung wurde von 240 PS auf 330 PS erhöht, zwecks Alltagsfreundlichkeit und Haltbarkeit verzichtete er aber auf die möglichen 400 der Werkswagen.

Gestern

1986 RAC Rallye
Der Metro war bis zum Ende des Jahres 1986 technisch ausgereift und nicht weniger als 8 Top-Autos starteten bei der RAC Rallye im Jahre 1986, wovon vier die Plätze 6 bis 9 belegten.