Lancia Delta HF Integrale 16 V


Lancia Delta HF
Integrale 16 V

Gruppe: A


Auch vor der Gruppe A der späten 80er Jahre machte das Wettrüsten keinen halt und so präsentierte Lancia im Oktober 1989 den Integrale mit 16-Ventilmotor. Auch dieser Integrale dominierte seine Zeit von 1989 bis zum Ende des Jahres 1991 und gewann in diesen Jahren alle drei Marken-Weltmeistertitel und die Fahrertitel 1989 mit Mikki Biasion und 1991 mit Juha Kannkkkunen.

Technische Daten
4 Zylinder Reihenmotor mit Turbolader,
1995ccm Hubraum,
295 oder mehr PS Frontmotor mit Allradantrieb,
6-Gang Getriebe,
1115 kg Gewicht,

Andreas Stegemann,
Schweiz
Andreas Stegemann fährt die 16 Ventilversion die von 1989 bis 1991 vom Werk eingesetzt wurde. Damals erlaubte die FIA keine Autos, die mehr als 300 PS hatten, so gaben die Italiener beim Delta 295 an, obwohl er je nach Turbolader und Restriktor deutlich mehr hatte. Andi Stegemann entlieh sich den kleinen Heckflügel vom 16V Nachfolger, den es erst ab 1992 gab.

1990 Portugal Rallye
Bei der Portugal Rallye 1990 waren die Toyotas, Mitsubishis und Mazdas schnell verglüht und übrig blieb ein glatter Fünffachsieg des Integrale. Die Werkswagen von Biasion, Auriol und Kannkkunen siegten vor den privaten von Cerrato und Bica.


Lancia Delta HF
Integrale 16 V
Gruppe: A


Technische Daten
4 Zylinder Reihenmotor mit Turbolader,
1995ccm Hubraum,
295 oder mehr PS, Frontmotor mit Allradantrieb,
6-Gang Getriebe,
1115 kg Gewicht,
Thomas Peters,
Deutschland

1991 Tour de Corse,
Yves Loubet / Jean Paul Chiaroni
Aber der Integrale siegte nicht überall, so auch bei der Tour de Corse im Jahre 1991. Didier Auriol wurde zweiter hinter Carlos Sainz im Toyota und der zweite Werkswagen von Yves Loubet, das Auto von Thomas Peters, gar nur sechster im Gesamt.