FAQ....

Wie ist slowly sideways organisiert?
Seit nunmehr 10 Jahren veranstaltet die Familie Klein nun schon diese Demonstrationsfahrten und alle Fäden führen bei ihnen zusammen. Inzwischen hat sich aber auch slowly sideways GB gebildet. In England koordiniert Stephen Davies die Aktivitäten.
Kann ich Mitglied werden?
Slowly sideways ist kein streng organisierter Verein und es gibt auch keine feste, ausgeschriebene Mitgliedschaft. Jeder der ein entsprechendes Rallyeauto hat kann mit dabei sein und wird per email regelmäßig informiert.
Dürfen auch Replikas mitfahren?
Ja und nein - da wir uns eigentlich nicht für Chassisnummern und Originalitätszertifikate interessieren, wird nichts dergleichen überprüft. Es müssen aber sehr gute Replikas sein, die dem Originalauto weitestgehend entsprechen. Die Straßenhomologationsmodelle der Rallyeautos sind dagegen nicht zulässig, es muß schon ein richtiges Rallyeauto sein.
Ich habe gehört, das letzte zulässige Baujahr wäre 1986? Stimmt das?
Im Prinzip schon. In Einzelfällen werden aber auch besonders schöne Originalautos der Gruppe A-Zeit nach 1986 zugelassen, aber keine Gruppe N.
Wer wird denn bei slowly sideways zum Start zugelassen?
Das hängt vor allem von den Eckdaten der Veranstalter ab, an deren Rallye wir uns anhängen. Manchmal sind nur 10 Autos erwünscht, manchmal 50, danach haben wir uns zu richten. Auch fahren wir nicht unbedingt die ganze Rallye mit.
Wie ist die Beziehung zwischen Slowly Sideways und den Rallyeveranstaltern?
Slowly sideways ist ja selbst kein Veranstalter sondern nutzt nur die aufgebaute Logistik einer modernen Rallye und organisiert ein Showprogramm dazu. Unter keinen Umständen dürfen wir den Ablauf der eigentlichen Rallye gefährden und müssen uns einfügen.
Muss ich eine Ausschreibung oder Nennformular ausfüllen?
Nein, normalerweise haben wir beides nicht. Da wir keinen Wettbewerb fahren, sind diese Formalien nicht nötig und auch nicht vorhanden. Eine formlose Anmeldung reicht zumeist aus. Der Nennungsschluss wird rechtzeitig bekannt gegeben, ist aber trotzdem einzuhalten.
Brauche ich eine Fahrerlizenz?
Nein. Wir fahren keinen Wettbewerb und damit ist auch keine Lizenz nötig.
Was ist mit Versicherungen?
Das Rallyeauto muß natürlich straßenverkehrsversichert sein. Normalerweise schließt der Veranstalter eine Sonderversicherung für uns ab, für Schäden an Dritten auf den WPs. Diese Gebühren bezahlen wir normalerweise auch selbst. Ansonsten fährt jeder auf eigene Gefahr.
Wird ein Nenngeld erhoben?
Normalerweise ja. Auch wir verursachen Kosten, ob durch Versicherungen, Roadbooks, Startnummern, Polizei, Krankenwagen überhaupt die ganze Strucktur der Rallye kostet Geld und Sponsoren sind dünn. Wir sollten dazu auch unseren Beitrag leisten. Das Startgeld beträt meist zwischen 100 bis 300 Euro, manchmal sind aber auch nur eine Handvoll Autos gratis eingeladen.

Slowly sideways versteht sich nicht als Geschäft sondern als nicht-kommerzielles Hobby. Im übrigen ist es für uns wichtiger in die Veranstaltung gut eingebettet zu sein und schöne WPs zu fahren, als unter allen Umständen gratis zu fahren.

Haben wir eine technische Abnahme?
Normalerweise nicht, das hängt aber vom Veranstalter ab, manchmal wird auch nur eine Blick auf elementare Sicherheitseinrichtungen geworfen.
Was wird bei der Abnahme untersucht?
Normalerweise sind wir freigestellt. Auch müssen wir mit den Oldies weder Abgasnormen noch Lärmgrenze einhalten. Es werden aber überall Helme verlangt und die sollten schon recht moderne Sicherheitsstandards haben. Auch sind Overalls zur eigenen Sicherheit sehr zu empfehlen.
Darf ich auch Slicks fahren?
Nein die schönen alten Profillosen sind nicht erlaubt und bringen nur Ärger mit der Polizei.
Muß ich schon Rallyeerfahrung haben um bei Slowly Sideways mitfahren zu können ?
Nein, allerdings müssen wir hier warnen, unsere Demonstrationsfahrten sind keine Kaffeefahrten. Die Sonderprüfungen haben durchweg ihre Tücken und stellen gerade mit älteren Autos, die kein so gutes Handling haben, echte Herausforderungen an die Piloten. Es ist auch sicher zu empfehlen die WPs vorher einmal abzufahren, um zu sehen was einen erwartet. Rallyefahren ist etwas ganz anderes als die breite Rundstrecke mit endlosen Sicherheitszonen.
Und wie schaut es aus mit der Gemütlichkeit?
Die ist für uns besonders wichtig. Gewöhnlich wohnen wir alle zusammen und fahren nicht gegeneinander sondern miteinander und geselliges Zusammensein gehört auch dazu.
Ist denn Slowly Sideways eine elitäre Gruppe?
Nichts liegt uns ferner als das. Jeder der ein passendes Auto und die Liebe zu diesem Sport hat, ist herzlich willkommen und hat schon nach der ersten Rallye mit uns neue Freunde gewonnen.
Gibt es Reiseorganisationen von Slowly Sideways?
Nein, das macht schon jeder selbst, wir haben aber ein Gemeinschaftshotel wo wir alle zusammen wohnen und die Autos stehen auch bei uns und nicht im parc ferme.
Mein Auto ist sehr wertvoll, welche Sicherheit gibt es?
Slowly Sideways ist natürlich nicht verantwortlich für die Autos. Wir halten aber ein Auge drauf und suchen unsere Hotels auch entsprechend aus. Es gibt aber auch bewachte parc fermes die schon mal genutzt werden.
Kann ich auch Rallyestars treffen?
Sicherlich, auch die fahren öfters bei uns mit und sitzen Abends mit am Tisch. Um diese öfters einzuladen fehlen uns aber zumeist die Autos. Die meisten Besitzer wollen ihr Juwel schon selbst fahren und der Björn Waldegard kann dann zuschauen.